Was Stille macht

Es war ein langsamer und langgezogener Jahreswechsel in Wien, eigentlich etwas ganz Anderes. 2018 ist es nebenbei geworden, vielmehr waren da zehn Tage Zeit für Stille und alles, was da so passiert (oder auch nicht). Zwischen Kaffeemühle, Aeropress und Wärmflasche war auch meine geerbte analoge Kamera, die in den vergangenen zwei Jahren in einer Schublade vorallem Staub angesetzt hatte, dabei. So sind zehn Bilder entstanden, eines für jeden Tag. Aus Zufall (oder doch Gewohnheit) immer im gleichen Zimme und um die selbe Zeit herum. Ob man etwas vom Dahinter sieht oder nicht, es bleibt leises dankbar sein für alles.

        

Kamera: Nikon FE / Nikkor 28mm f2,8
Film: Ilford HP35 / Push +1

Ein Kommentar

  1. Ein Hoch auf die analogia entis, im fotografischen wie kontemplativen Sinn!
    Berührende, beeindruckende Bilder. Da ist jemand, trotz aller Fragen, die stets da sind, ganz bei sich, bei der eigenen Mitte.
    Jahreswechsel in der Stille haben etwas ganz Eigenes, sie können zur Lebenswende werden. Im kleinen wie im großen.

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