Birkenau

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Es fällt mir schon schwer, überhaupt einen Anfang zu finden, von einer Überschrift abseits des Ortes ganz zu schweigen. Birkenau ist riesig, wohin man vom Eingang aus blickt, überall ist das Lager. Teilweise stehen die Baracken noch, andere sind zerstört, nur ihre Schornsteine ragen in den Himmel. Die Größe des Lagers ist ebenso beklemmend, wie der Aufenthalt in den Baracken. Die ganze Zeit über habe ich einen Kloß im Hals, stellenweise bin ich kurz davor in Tränen auszubrechen – besonders, als wir zwischen der Rampe, an der die Menschen ankamen, und dem Stacheldrahtzaun stehen. Egal wo ich hinsehe, ich weiß nicht mehr, ob es noch menschlich ist. Ich kann für mich nicht einmal mehr festmachen, was überhaupt ist. Das Stammlager war beklemmend, einengend und ist mir nahe gegangen. Aber Birkenau, dieser Fabrikkomplex des Massenmordes, noch viel mehr. Hier bin ich nicht in der Lage gewesen, die „inneren Barrieren“ wieder aufzubauen, Birkenau hat mich schier überrollt und ist mir direkt unter die Haut gefahren.

Bild 1: Blick auf eine Lagerseite von oben
Bild 2: Betten in einer der Holzbaracken
Bild 3: Am Zaun, im Hintergrund zerstörte Baracken 
Bild 4: Baracken aus Ziegel am Zaun
Bild 5: Barackenschornsteine, im Hintergrund das Eingangstor
Bild 6: Die Baracke des Strafkommandos
Bild 7: Ruine eines zerstörten Krematoriums
Bild 8: Die Schienen, im Hintergrund das Eingangstor
Bild 9: Von einem Weg zum Krematorium auf einen Barackenrest

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