Mara

Mehr Stille

Mehr Stille

Hanna: Manchmal braucht es diesen Moment, in dem alles kurz zum Erliegen kommt. Innehält, still wird. Man nennt das: Das Glück der Lücke. Es meint die Pause zwischen zwei Sätzen, den Wechsel von Ebbe und Flut, die Entscheidung zwischen Stehenbleiben und Weitergehen. Manchmal braucht es diesen Moment, diese Stille, diese Lücke, um zu verstehen, zumindest ein Mehr Stille weiterlesen

Mehr Sehen

Mehr Sehen

Hanna: Ob in Norddeich oder am Rheinufer: Als kleines Mädchen wollte ich immer durchs Fernglas gucken. Durch eins von diesen feststehenden Dingern, die wie eine Einladung zu einer besseren Sicht an spannenden Plätzen warten und die den Blick doch erst freigeben, wenn man eine Münze in den silbernen Schlitz steckt. Da kleine Mädchen aber selten über Mehr Sehen weiterlesen

Mehr Kraft

Mehr Kraft

Hanna: Trostkraft Es gibt Zeiten Da trägt mein Herz Schwarz Keine Kraft zum Blühen Keine Kraft zum Sein Doch dann spüre ich plötzlich und zaghaft Gottes heilendes Nicken und mein Weinen ist wie Sommerregen mitten im Winter Mara: Irgendwann war es endgültig soweit. Ich wollte nicht mehr nur schauen und bewundern, verstohlen und mit dem Sicherheitsabstand Mehr Kraft weiterlesen

Mehr Wut

Mehr Wut

Hanna: Die Wut ist mein Richtungswechsel, mein Kopfschütteln, mein So-kann-ich-nicht-weitergehen. Die Wut ist mein Widersetzen, mein Standhaftsein, mein Aufstehen. Meine Wut, sie füttert meinen Mut. Erst dachte ich, es wäre umgekehrt. Dass ich mutiger sein muss, um wütend zu werden. Aber dann fiel mir das Meer ein, das immer wieder wütet und tobt und doch Mehr Wut weiterlesen

Mehr Zeit

Mehr Zeit

Hanna: Es wird der Tag kommen, da werden wir Zeitzeuginnen sein und gefragt werden: Wie war das damals? Wo warst du, als die Alternative gewählt wurde? Welche Alternative wähltest du? Wo standest du, als Tausende vor der Frauenkirche aufmarschierten? Zu welchem Volk zähltest du dich? Was war dein liebstes Kleidungsstück? Das selbstgenähte von den Kindern aus Mehr Zeit weiterlesen

Mehr Licht

Mehr Licht

Hanna: Sie sagen: Einmal wird Licht sein und du wirst dein Bett nehmen und gehen. Licht ist das Kleid, das du trägst und ein Licht leuchte über deinem Leben.  Was du in der Finsternis sagst, das wird man im Licht hören. Du wirst dich nicht mehr fürchten. Denn was nun geschieht, führt näher ans Licht. Doch Mehr Licht weiterlesen

Auf ans mehr!

Wir sind Zwei zwischen Sehnen und Suchen. Wir sind Zwei, die zu einer Glaubenstradition gehören, die das Fasten kennt. Verzicht zur Vorbereitung auf Ostern. Weniger, damit Mehr werden kann. Und wir fragen uns: Kann das „mehr“ nicht vielleicht schon früher beginnen? Mehr Sehnsucht? Mehr Nähe? Mehr Licht? Mehr Wunder? Mehr Erwarten? Was für einen Mehr-Wert Auf ans mehr! weiterlesen

Sowas wie sie hat doch gar kein Nest. Über W@nder (nicht nur in Bildern)

Sowas wie sie hat doch gar kein Nest. Über W@nder (nicht nur in Bildern)

(Musik an, bitte.)Plötzlich hat man doch mal ein Nest: in einer ehemaligen Eisfabrik in Hannover, nicht alleine sitzt man im Nest, sondern mit 120 anderen Menschen, von denen man manche schon aus dem Internet (twitter ahoj!) oder von Erzählungen kennt. Wenn ich mich daran erinnere, wie mich die Einladung letztes Jahr über Facebook erreicht hat Sowas wie sie hat doch gar kein Nest. Über W@nder (nicht nur in Bildern) weiterlesen

Machen

Machen

Simples Wort. Machen. Es gehörte immer zu denen, die nicht als guter Sprach- und Schreibstil galten. Nicht so schlimm wie das „tun“, aber genug, um zumindest bemängelt zu werden. Ungeachtet dieser nebensächlichen Stilfrage, die mir noch aus Grundschulzeiten in Erinnerung geblieben ist, stand es in die Badezimmertüre eines Cafés geritzt. Machen. Und wie das so ist mit dem Leben Machen weiterlesen