Wo ich eigentlich nie hinwollte

Wenn es ein Land gab, in das ich definitiv nicht wollte, dann in die USA. Zu viel scheinbare Vertrautheit dank Film, Fernsehen und Text, politische Vollkatastrophen, viel zu viel Fleisch, andere Länder, die mich viel neugieriger machen, ein viel zu langer Flug und so weiter und so fort. Gut dass es manchmal anders kommt, denn so saß ich für die letzten 12 Tage nicht nur regelmäßig vor einem Berg Fleisch, sondern war vorallem als Teil des Presseteams von Willow Creek Deutschland auf der Studienreise nach Chicago und zum Global Leadership Summit unterwegs (mehr dazu hier). Zwischendrin war natürlich doch etwas Zeit für den ein oder anderen Spaziergang durch Chicago und den Vorort, in dem ich gewohnt habe.
Wie fast zu erwarten, sind dabei doch einige Bilder rausgekommen, einige von Menschen, einige von kuriosem, schönen Kleinkram, der zwischen allen XXL-Versionen, Blinklichtern und Sirenen trotzdem noch auffällt. Und doch gibt es von so vielem keine Bilder, zu oft bin ich doch lieber einfach so durch die Straßen spaziert und habe zugeschaut. Unvergessen bleiben die viele Gänsehaut (ob sie nun an den omnipräsenten Klimaanlagen liegen mag oder nicht sei dahingestellt), Kilometer um Kilometer auf dem Highway, eine ganz andere Kirche, Erdnussbutter und 1kg-Burritos, generell alles in wirklich ein bisschen (zu) groß, auf der Straße spazierende Gänse, ein sehr passendes Sonntagsevangelium, das erste Mal von unten an Hochhäusern entlangblicken, Tschaikowsy im Park und auch die vielen Realitäten, die aneinander vorbeilaufen. Das macht dann sogar den Jetlag wett und wahrscheinlich muss ich einfach nochmal wiederkommen – Irgendwann.

 

Und damit es nicht zu lang wird, gibts den Rest in einer Galerie.

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