THE SEA THE SEA THE SEA

Das Meer. Das Meer. Das Meer.

Stand ich nicht vor zwei Tagen noch an einer deiner Küsten, Mittelmeer, dabei mich in Deine Fluten zu werfen und Salzwasser auf Haut und Haaren zu haben? Kindlich froh war ich dabei, die gefühlte Freiheit am Meer ist eine ganz besondere. Auf dem Rücken im Wasser, mit den Wellen schwebend, Spätsommersonne aufs Gesicht scheinend.

The sea. The sea. The sea.

Eine Minute. „The sea“. Buchstabe für Buchstabe. „T. H. E.  S. E. A.“
„The sea is hell. Just hell.“ Mein Gegenüber, ich kenne diesen Menschen seit einer Woche, erzählt mir beim Kartenspielen über seinen Weg über das Mittelmeer. Über seine Hölle im Februar 2016. „On the left side, in the back of the boat. One leg in the water, one in the boat. Around 150 people.“ Bis zu seiner Rettung wusste er nicht, dass es Italien überhaupt gibt.

Mittelmeer, ab jetzt werde ich anders an deinen Küsten stehen, dein Salzwasser wird sich auf meiner Haut  anders anfühlen.

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