Machen

Simples Wort. Machen. Es gehörte immer zu denen, die nicht als guter Sprach- und Schreibstil galten. Nicht so schlimm wie das „tun“, aber genug, um zumindest bemängelt zu werden. Ungeachtet dieser nebensächlichen Stilfrage, die mir noch aus Grundschulzeiten in Erinnerung geblieben ist, stand es in die Badezimmertüre eines Cafés geritzt. Machen. Und wie das so ist mit dem Leben und den Nebensächlichkeiten hat es mich doch tatsächlich dazu gebracht, die Kiste mit den Wünschen für die kommende Zeit aufzumachen. Machen, einfach machen. Es ist ein bisschen herausfordernd, es will Ärger, Wut und Frust, aber auch die Träumereien der letzten Zeit sich weiterentwickeln sehen. Mehr einfach machen in diesem Jahr, dass soll es nicht nur sein, das will ich. Einfach machen, wider dem ewigen Konjunktiv und für das, was echt anliegt. Die Zeit der reinen Frustration hat (gefühlt) lange genug gedauert und bricht seit ein paar Monaten schon auf, langsam aber sicher. Es wird ist Zeit.

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