Allgemein

Auf ans mehr!

Wir sind Zwei zwischen Sehnen und Suchen. Wir sind Zwei, die zu einer Glaubenstradition gehören, die das Fasten kennt. Verzicht zur Vorbereitung auf Ostern. Weniger, damit Mehr werden kann. Und wir fragen uns: Kann das „mehr“ nicht vielleicht schon früher beginnen? Mehr Sehnsucht? Mehr Nähe? Mehr Licht? Mehr Wunder? Mehr Erwarten? Was für einen Mehr-Wert Auf ans mehr! weiterlesen

Ein Biest zum Umarmen

Ein Biest zum Umarmen

Kurz vor knapp. Wie immer eigentlich. Und das wahrscheinlich einzig kontinuierliche, das ich schreibe (abseits von Einkaufszettteln, die ich dann doch vergesse und Unikrempel). Egal. 2016 Klappe die Letzte. 2016 du warst ein Biest. Ein Biest zum Umarmen. Der Blick auf die globale Lage endet für mich zwischen Wut, dem Willen zur Ungläubigkeit, dass das alles wirklich Ein Biest zum Umarmen weiterlesen

Bratislava nach den Bussen Richtung Wien und auch davor

Bratislava nach den Bussen Richtung Wien und auch davor

Wien mag ich schon sehr, die nächste Hauptstadt, knapp 1,5 Stunden von dort entfernt, hat mich noch viel mehr in ihren Bann gezogen und zwar von der Bushaltestelle unter der Brücke an. Den Tag zwischen Literaturcafés, von denen es hier eine Menge gibt (schade, dass der Platz in meinem Rucksack und auch zu Hause in Bratislava nach den Bussen Richtung Wien und auch davor weiterlesen

Sonntagsschnipsel, Element of Crime und Hermeneutik

Sonntagsschnipsel, Element of Crime und Hermeneutik

In der Küche droht die Waschmaschine mal wieder, im Schleudergang abzuheben. Es regnet. Alles, was ich vor meinem Umzug über das Wetter in Münster gehört hatte, für ein Gerücht haltend habe ich die Kartons vor mehr als einem halben Jahr gepackt und ins Familienauto gestopft. Manche Gerüchte sind doch wahr, die Februartage mit Sonne kann Sonntagsschnipsel, Element of Crime und Hermeneutik weiterlesen

Zwanzig Minuten

In Germering am Bahnhof, die S-Bahn habe ich knapp verpasst, gerade will ich mir meine Kopfhörer aufsetzen und die Wartezeit mit Podcasts überbrücken. Irgendein Radiobeitrag, eine „Bilanz“ des letzten Jahres zum Thema Flüchtlinge. Und plötzlich hält mir jemand einen Ausdruck der Apothekenumschau unter die Nase: Der menschliche Körper und seine einzelnen Körperteile in verschiedenen Sprachen Zwanzig Minuten weiterlesen

Wie gut

Wie gut Ich kann beeren sammeln im wald ich dachte es gibt keinen wald keine beeren. Wie gut Ich kann liegen im schatten des baumes ich dachte die bäume geben keinen schatten mehr. Wie gut Ich bin bei dir mein herz schlägt so stark ich dachte der mensch hätte kein herz. (Rózewic Tadeusz) Dieses Gedicht Wie gut weiterlesen

Krakau II

Die Bilder sprechen eigentlich ziemlich für sich – sie zeigen Teile der Krakauer Innenstadt. Durch diese und natürlich auf den Wawelhügel wurden wir heute geführt, dementsprechend wenig Zeit ist mir für Fotos geblieben. Morgen wartet dann noch ein Vormittag mit Schreibarbeit und hoffentlich einem kurzen Stadtbummel, nachmittags haben wir noch eine Stadtführung durch das jüdische Krakau II weiterlesen

Krakau

Rund 1,5 Stunden im Bus und es gelingt mir zum Ersten Mal wieder, abzuschalten. Die Erfahrungen im Lager nicht mehr an vorderster Stelle zu haben und wieder nach links und rechts zu schauen, statt nur den Gedanken nachzuhängen. Krakau ist Abschalten, aber auch begegnen. Menschen, die lachen, vor ihren Geschäften stehen oder einfach nur auf Krakau weiterlesen

Birkenau

Es fällt mir schon schwer, überhaupt einen Anfang zu finden, von einer Überschrift abseits des Ortes ganz zu schweigen. Birkenau ist riesig, wohin man vom Eingang aus blickt, überall ist das Lager. Teilweise stehen die Baracken noch, andere sind zerstört, nur ihre Schornsteine ragen in den Himmel. Die Größe des Lagers ist ebenso beklemmend, wie Birkenau weiterlesen