Bratislava nach den Bussen Richtung Wien und auch davor

Wien mag ich schon sehr, die nächste Hauptstadt, knapp 1,5 Stunden von dort entfernt, hat mich noch viel mehr in ihren Bann gezogen und zwar von der Bushaltestelle unter der Brücke an. Den Tag zwischen Literaturcafés, von denen es hier eine Menge gibt (schade, dass der Platz in meinem Rucksack und auch zu Hause in Münster zu begrenzt ist) und den Gässchen, in denen die Fassaden mit zunehmender Entfernung zur Altstadt immer mehr bröckeln, verbringen. Mich mit viel Eis und noch mehr Kaffee zwischen Hauptbahnhof, Donau und Altstadt ohne Plan und Ziel verlieren und Menschen begegnen.
Je tiefer die Sonne steht, desto weniger hört man Deutsch oder Englisch, dafür umso mehr Slowakisch. Die Altstadt scheint sich nicht mehr ganz so sehr darum zu bemühen, attraktiv für die Tagestourist_innen zu sein, die von Wien hier her kommen. Der sich anbahnende Sommer liegt schon in der Abendluft, das Kopfsteinpflaster gibt in der Dämmerung noch Restwärme ab und ich bin wirklich froh, hierher gefahren zu sein. Und auch heute gibt es den Rest lieber wieder in Bildern.

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