Bratislava nach den Bussen Richtung Wien und auch davor

Bratislava nach den Bussen Richtung Wien und auch davor

Wien mag ich schon sehr, die nächste Hauptstadt, knapp 1,5 Stunden von dort entfernt, hat mich noch viel mehr in ihren Bann gezogen und zwar von der Bushaltestelle unter der Brücke an. Den Tag zwischen Literaturcafés, von denen es hier eine Menge gibt (schade, dass der Platz in meinem Rucksack und auch zu Hause in Continue reading Bratislava nach den Bussen Richtung Wien und auch davor

Wieder unterwegs, allein reisen und Wien

Wieder unterwegs, allein reisen und Wien

Nach einer gefühlten Ewigkeit, die eigentlich erst seit Oktober andauert, bin ich wieder für ein paar Tage unterwegs. Dringend notwendig: seit dem Umzug habe ich meine Kamera kaum in den Händen gehabt, bin fast nie plan- und ziellos durch Straßen gelaufen, habe mich nicht mehr von Café zu Café getrunken und Menschen beobachtet. Es ist Continue reading Wieder unterwegs, allein reisen und Wien

Kollisionsmomemt

Kollisionsmomemt

Im Moment solcher Nachrichten kollidieren die Realitäten frontal. Mein Alltag und das, was ich vorhatte zu tun, stehen mit einer Radionachricht der erneuten Unfassbarkeit gegenüber, die sich jedes Mal härter aufdrängt. Wie lange geht das normal weiter machen noch? Muss aus meinem Entsetzen erst direkte Betroffenheit werden, ist die Erschütterung im Alltag nicht genug, die Continue reading Kollisionsmomemt

Wie Rohrpost zwischen Städten

Wie Rohrpost zwischen Städten

Zuggedanken während einer Heimfahrt. Mal wieder. Aber solange die Ideen nachts und unterwegs nur so sprudeln, gibt es eben Zuggedanken. Münster, der Ruhrpott durch Zugfenster mit Regenflecken. Hallenskelette und grauer Himmel. Die Zeit tröpfelt genüsslich vor sich hin auf Wegstücken, die mir vom Zug aus gesehen noch unbekannt sind. Umstieg Düsseldorf. Pelzkrägige Geschäftigkeit und eine Continue reading Wie Rohrpost zwischen Städten

Sonntagsschnipsel, Element of Crime und Hermeneutik

Sonntagsschnipsel, Element of Crime und Hermeneutik

In der Küche droht die Waschmaschine mal wieder, im Schleudergang abzuheben. Es regnet. Alles, was ich vor meinem Umzug über das Wetter in Münster gehört hatte, für ein Gerücht haltend habe ich die Kartons vor mehr als einem halben Jahr gepackt und ins Familienauto gestopft. Manche Gerüchte sind doch wahr, die Februartage mit Sonne kann Continue reading Sonntagsschnipsel, Element of Crime und Hermeneutik

Zwanzig Minuten

In Germering am Bahnhof, die S-Bahn habe ich knapp verpasst, gerade will ich mir meine Kopfhörer aufsetzen und die Wartezeit mit Podcasts überbrücken. Irgendein Radiobeitrag, eine „Bilanz“ des letzten Jahres zum Thema Flüchtlinge. Und plötzlich hält mir jemand einen Ausdruck der Apothekenumschau unter die Nase: Der menschliche Körper und seine einzelnen Körperteile in verschiedenen Sprachen Continue reading Zwanzig Minuten

Zurück in vor einem halben Jahr

Daheim sein ist nicht nur ein bloßer Ortswechsel, sondern auch ein Situationswechsel, ein Zeitsprung. Hier sein fühlt sich nach der Zeit vor dem Abitur an, wie Schulferien. Nur ohne eigenes Zimmer, stattdessen das Gästezimmer. Auf dem Nachttisch stapeln sich die Bücher und Teetassen wie eh und je. Ferienstimmung und Münster scheint nicht nur geografisch ewig Continue reading Zurück in vor einem halben Jahr

Angekommen sein und wieder fahren – Grenzen meiner Sprache

Mit meinem Umzug nach Münster hat hier auf dem Blog unabsichtlich eine Pause begonnen, die ich erst jetzt wieder beende, Einleben braucht in seiner ganzen Breite doch mehr Zeit, als ich zu Beginn gedacht hatte. Ich bin hier in den letzten Wochen erst wirklich angekommen, habe mich in meinen Tagesablauf eingelebt, aber noch viel wichtiger, Continue reading Angekommen sein und wieder fahren – Grenzen meiner Sprache